Dauerdrucklöscher sind Geräte, bei denen ein dauerhafter Treibmitteldruck herrscht und das Löschmittel und Treibgas in einem Behälter vorhanden sind. Das Treibgas übt permanenten
Druck auf das Löschmittel aus, sodass der Behälter unter sogenanntem Betriebsdruck steht. Die Druckhöhe hängt von der Umgebungstemperatur ab (ca. 15 Bar Überdruck bei 20°C). Verwendet wird als Löschmittel Löschpulver und als Treibgasmittel Stickstoff (N2). Vor dem Benutzen ist der Sicherungsstift zu ziehen und mittels des Hebelventils kann der Löschstrahl abgestellt werden.
Man unterscheidet Dauerdrucklöscher in zwei Arten:
Der Dauerdrucklöscher ist am häufigsten in Privathaushalten anzutreffen. Im Verhältnis zum Aufladelöscher sind die Anschaffungskosten geringer, aber die Wartungskosten höher. Der Feuerlöscher muss nämlich mindestens alle 2 Jahre nach DIN 14 406 Teil 4 durch einen Sachkundigen geprüft werden. Außerdem kommt die Begutachtung des Behälterinneren und des Löschmittels alle 4 Jahre dazu.
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